Auf dieser Seite werden wir unsere Irish Cobs vorstellen.
Zuerst möchte ich Ihnen diesen wundervollen Pferdetyp etwas näherbringen.
Der Irish Cob ist ein kompaktes und kraftvolles Allzweckpferd, üppig in Muskulatur und Knochen. Einige Irish Cobs sind gerne „stämmiger“ als andere. Der Irish Cob ist gut ausbalanciert und proportioniert, steht aufrecht und quadratisch und bietet eine stattliche Erscheinung.
Das Temperament des Irish Cob besitzt ein gutmütiges und fleißiges Wesen, mit einer freundlichen Veranlagung gegenüber Menschen und anderen Tierarten.
Ein besonders charakteristisches Merkmal dieser Pferde ist der üppige Fesselbehang, auch Feathers genannt, und auch Mähne und Schweif sollten voll und zu einer ordentlichen Länge buschig gewachsen sein.
Die Pferde werden entweder in „middle weight horses“ (= Mittelgewicht) oder „heavy weight horses“ (= Schwergewicht) unterteilt. Dies hängt mit dem Durchmesser des Röhrbeins zusammen.
Ihre Fellfarbe ist vorwiegend gescheckt, es kommen aber auch Einfarbige vor.
Die Größe des Irish Cobs variiert zwischen 1,35 und 1,70m Stockmaß.
Auszug aus der Quelle Wikipedia:
"Im Ursprungsland der Tinker hatte sich das fahrende Volk (Traveller) um keine Rassezugehörigkeit ihrer Pferde gekümmert. So wurden Dales-Ponys und Kaltblüter, wie Shire Horses oder Clydesdales, eingekreuzt. Den Travellern war neben dem üppigen Behang die Robustheit der Pferde, ihre Zugleistung und ihr Charakter wichtig. Außerdem widersprach es ihnen, Pferde registrieren oder eintragen zu lassen. Die Entstehungsgeschichte der Tinker scheint also jedem herkömmlichen Zuchtgedanken zu widersprechen, obwohl die historische Wahrheit in der Menge der Gerüchte und Geschichten schwer feststellbar ist.
Die noch heute stark ausgeprägte Abneigung und Diskriminierung dem fahrenden Volk gegenüber übertrug sich auch auf ihre Pferde. Das Wort “Tinker” oder “Tinker horse” im Sprachgebrauch der Iren und Engländer beschreibt eher abwertend die Pferde und ihre Züchter. Warum der Name “Tinker” in Verbindung mit diesen Pferden nach Deutschland und den Niederlanden kam, ist nicht sicher geklärt. Möglicherweise kauften ausländische Pferdehändler die gescheckten Pferde als “Tinker horses” billig bei Pferdemetzgern in England.
Die Traveller selbst gebrauchten je nach Region unterschiedliche Namen, beispielsweise Cob, Coloured Cob, Traveller Horse, Vanner oder Gipsyhorse. Einer der erfahrensten Pferdehändler Irlands, dessen Großvater Dan Connors schon einen der größten Travellerclans in Irland anführte, sagte in einem Interview, dass Anfang 1900 erstmals das Schecken gezielt eingezüchtet wurde. Die ersten Schecken wurden von den Travellern “Magpies”, also Elstern, genannt. Es wird vermutet, dass die gezielte Einzüchtung einer Scheckung um das Jahr 1900 mit dem Verkauf einer größeren Herde gescheckter Trakehner nach Irland zusammenhängt.
Erst mit dem Aufkommen der Tinkermode in den 1990er Jahren wuchs auch in Irland wieder das Interesse an den Pferden, so dass die Gründung eines Zuchtverbands erforderlich wurde. 1998, also zu einem Zeitpunkt, als diese Pferde schon als Tinker in holländischen und deutschen Zuchtverbänden bewertet und eingetragen wurden, wurde die Irish Cob Society Ireland Ltd. (ICS) gegründet. Die Irish Cob Society Ireland Ltd. ist mittlerweile von der Europäischen Union als offizieller Zuchtverband für die Rasse Irish Cob eingetragen worden und ihr Zuchtbuch umfasst inzwischen über 4000 anerkannte sowie weitere 4000 nicht anerkannte Irish Cobs und Irish Cob Part Breds."